Die Bienen-AG ist eine Arbeitsgemeinschaft des -Gymnasiums

Ăśber unsere AG



Wir sind eine kleine, nette Arbeitsgemeinschaft, die sich mit Bienen intensiv beschäftigt. In den zwei Jahren, die wir (drei Schüler aus der 7p) in der AG mitarbeiten, haben wir schon viel gelernt:
Den Aufbau der Bienenstöcke, die Zusammensetzung des Bienenvolkes, die Bekämpfung von Schädlingen – insbesondere der Varroa-Milbe – sowie die einzelnen Schritte der Honigernte.
Wir erlangten dieses Wissen fast nur praktisch durch die Arbeit an unseren zwei Bienenstöcken,

Bienenstöcke
Abb. 1: Die Herderbienenvölker direkt nach dem Umzug aus dem Gatower Forst zu Herders am 5.Juni 2014
Eigene Erstellung

was riiiieeeeesen SpaĂź macht. So schleudern und fĂĽllen wir den Honig ab und zum Weihnachtsfest bereiten wir einen kleinen Stand mit Honig, selbst gedrehten und selbst gegossenen Wachskerzen vor.

Varraoabefall
Abb. 2: Varraoabefall unseres „roten“ Volkes im Sommer (16.08.2014) – 8 Milben/Tag
Eigene Erstellung

Wenn du Interesse hast, komm einfach vorbei, du bist herzlich eingeladen! Immer dienstags in der A-Woche, bei 4 Blöcken so früh wie möglich, bei 3 Blöcken um 14.00 Uhr in Raum 218 (B2). Wir freuen uns auf Euch!
Von: Jan Böttger, Alec Dücker (derzeit 7p)

HonigabfĂĽllen
Abb. 3: Johannes (damals 7p) fĂĽllt Honig ab
Eigene Erstellung

Wir sind drei SchĂĽlerinnen und ein SchĂĽler der 8p und nun schon seit vier Jahren am Herder- Gymnasium.
Durch unsere ehemalige Biologielehrerin und jetzige AG-Leiterin Fr. Claus sind wir zur Bienen- AG gekommen, da sie mit unserer Klasse den Film „More than honey“ im Kino geguckt hat. Daraufhin hat sie uns ihre Idee über eine Bienen-AG am Herder vorgestellt. Diese konnte ein halbes Jahr später (Anfang des Schuljahres 13/14) erstmals stattfinden, steckte jedoch noch in ihren Anfängen, sodass wir z. B. bei der Planung und Gestaltung des Bienenstandortes mithelfen konnten. Da wir schon von Anfang an dabei sind, haben wir bereits vieles über Honigbienen und das Imkern gelernt. Das praktische Arbeiten an und mit den Bienen, das Schleudern, Abfüllen und Probieren des Honigs sowie die Herstellung von Bienenwachskerzen macht uns besonders Spaß.
Von Meret Willhalm, Tatiana Kovalchuck und Annika Cibis (derzeit 8p)

Lagebesprechung beim Kerzenrollen
Abb. 4: Lagebesprechung beim Kerzenrollen
Eigene Erstellung
Erhitzen des Bienenwachs
Abb. 5: Meret (damals 7p) beim Erhitzen des Bienenwachses
Eigene Erstellung
Einweihungsfest des Bienenstandes
Abb. 6: Jan, Alec, unser Imkervater, Josef Meinhardt, Theo und Josefine (von links nach rechts) auf dem Einweihungsfest des Bienenstandes am 1.10.2014
Eigene Erstellung

Wir, das sind Johanna, Pirathayini, Theo, Leon und Sandra aus dem 1. Semester, sind noch nicht sehr lange Mitglieder der Bienen-AG. Aufmerksam wurden wir, als wir am Ende des letzten Schuljahres als Klasse dabei halfen, ein paar Steinplatten für das Bienenhäuschen auf unseren Sportplatz zu tragen. Von Neugierde gepackt, sprachen wir Frau Claus auf die Bienen an und erhielten spontan eine Einladung, doch mal bei der AG vorbeizuschauen. Das taten wir dann und waren so begeistert, dass wir seitdem immer wieder gern dabei sind. Die Waben öffnen und anschließend den Honig abschleudern und abfüllen, Gläser sortieren, das Bienenfest und den Stand auf der im Dezember stattfindenden Weihnachtsfeier organisieren und planen...das alles gehört zu den abwechslungsreichen und spannenden Aufgaben der Bienen-AG. Die übrig gebliebenen Honigreste dürfen auch gerne mal probiert werden, was immer wieder eine leckere Bestätigung für die schöne und sinnvolle Arbeit der Gruppe ist.
Leider ist es uns Vieren aufgrund von langen Unterrichtstagen und Klausuren nicht immer möglich, bei der Bienen-AG dabei zu sein. Trotzdem macht es uns sehr viel Spaß und wann immer wir uns Zeit frei schaufeln können schauen wir gerne vorbei.
Von: Johanna, Pirathayini, Theo und Sandra (derzeit 1. Semester)


Obige Texte drücken genau das aus, was auch wir Erwachsenen im Umgang mit den Lebewesen erleben: Das ist zum einen die Liebe zu den Honigbienen, die als durchschnittlich 12 bis 22 mm [1] große Insekten so unglaublich genau organisiert sind, viel(-fältige) Arbeit leisten und uns Menschen ganz nebenbei auf außerordentlich gesunde Weise unser Leben versüßen.
Zum anderen sind es die Schüler_innen, die uns immer wieder neu imponieren: Die Pflege der Honigbienen bedeutet die Übernahme von Verantwortung für 160.000 Haustiere (im Sommer). Dies leisten die Schüler_innen ganz selbst verständlich und allein, indem sie die für jede Jahreszeit notwendigen Arbeiten an den Bienenstöcken verrichten. Um dies jedoch tun zu können, müssen vorher viele Einzelheiten geplant und erledigt werden: So müssen im Winter die Rähmchen, die im Frühjahr für die dann größer werdenden Völker benötigt werden, gereinigt, repariert oder gar erneuert werden. Dazu müssen z. B. Mittelwände in die Holzrähmchen eingelötet oder auch die Drähte gekürzt werden.


Einlegen der Mittelwände
Abb. 7: Felix und Alec legen Mittelwände in die Rähmchen ein
Eigene Erstellung

Weiterhin mĂĽssen auch die Zargen gereinigt, repariert oder gar mit Holzschutzlasur neu gestrichen werden.


Streichen der Zargen
Abb. 8: Die Zargen werden mit Holzschutzlasur fĂĽr den Aufenthalt im Freien von Felix, Tatiana, Annika und Meret (von links nach rechts) eingestrichen
Eigene Erstellung

Bei all diesen Arbeiten erleben wir die Schüler_innen immer mit sehr viel Freude, Tatendrang und unglaublicher Selbstständigkeit, was uns enorm imponiert. Sogar bei eher unliebsamen Arbeitsschritten, wie der Bestandsaufnahme unseres gesamten Material- bzw. Gerätebestandes, der Erstellung von Einkaufslisten, der Antragstellung zur finanziellen Unterstützung für die Anschaffung der Materialien bzw. Geräte, sind die Schüler_innen auch um 16.00 oder um 17.00 Uhr noch voll bei den Bienen!

Die ungeahnte Kreativität der AG-Teilnehmer_innen ist zwischenzeitlich sogar schon die Voraussetzung für die Vorbereitungen zu festlichen Veranstaltungen: Ob dies das „Einweihungsfestchen“ vom 1. Oktober 2014 oder der Weihnachtsmarktstand im letzten Dezember 2013 war, ohne die Tipps (z. B. Die Bänke aus der Turnhalle als Sitzmöglichkeiten zu nutzen) und Tricks (Bienenwachsfiguren als Weihnachtsbaumanhänger) der Schüler_innen, wären wir oft ein wenig einseitig ausgerichtet.

Jan, Alec, Felix, Meret, Tatiana, Annika, Johanna, Pirathayini, Theo und Sandra haben sich von Beginn an mit so viel Engagement, Selbstverständlichkeit, Eigenständigkeit und Eigenverantwortlichkeit in die AG eingebracht, dass sie die offene, faire, mit vielem Lachen aber auch mit Nachlesen, Nachdenken und weniger gern zu erledigenden Tätigkeiten verbundene AG-Arbeitsatmosphäre selbst formten. Somit ist eine Bienen-AG entstanden, die sich nicht nur der Pflege von Honigbienen, sondern auch der Aus- und Weiterbildung von Jungimker_innen, die zur Teamarbeit über verschiedene Altersstufen hinweg fähig sind, verschrieben hat.

Herrichten Bienenstandort
Abb. 9: Frau Sun-Dücker, Tuna, Frau Brosell-Armitage, Frau Böttger, Alec und Jan (von links nach rechts) helfen beim Herrichten des künftigen Bienenstandortes
Eigene Erstellung

So ist es für uns, Fr. Brosell-Armitage, Fr. Floss, Fr. Dr. Philipp und Fr. Claus eine große Freude, eine derartige AG in unserer Schule begleiten und all die vielen Talente bei den AGTeilnehmer_ innen fordern und fördern zu können.
Und wenn jung oder älter mal nicht so gut 'drauf sind, dann gibt’s eben 'was Süßes UND somit 'was Gesundes!

Von: Fr. Brosell-Armitage und Fr. Claus

  • [1] Körperlänge: Königin 18 – 22 mm; Arbeiterin 12 – 15 mm; Drohn 15 – 17 mm
    Quelle: http://www.bienen1mal1.de/index.php?option=com_content&task=view&id=18&Itemid=36, 01.11.2014, 11.40 Uhr